'Mir fehlt (k)ein Pfennig zum Glück' - Arm und Reich aus christlicher Sicht

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Den ersten öffentlichen Auftritt einer Arbeitsgruppe hatte die AG 'Arm und Reich' am Donnerstagnachmittag, dem 31. März, beim Rewe in Augustdorf. Eigentlich sollte die Veranstaltung auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt stattfinden, allerdings regnete es in Strömen, so dass Plan B greifen musste:

Herr Krumbach, der freundliche Marktleiter, gewährte der Akteurinnen und Akteuren im Inneren seines Marktes Unterschlupf und versorgte sie und die interessierten Gäste zusätzlich noch mit Kaffee und Keksen.

Zu Beginn wurden die Einkaufenden aufgefordert, mittels Klebepunkten für eines der beiden Statements zu votieren: 'Geld allein macht nicht glücklich' oder 'Ohne Moos nichts los'.

Die Wahl der Augustdorferinnen und Augustdorfer viel eindeutig aus: Geld allein macht nicht glücklich!

Der Auftritt der AG 'Reich und Arm' im Rewe in AugustdorfNach einer Begrüßung durch Landessuperintendent Dr. Dutzmann und dem Vortrag des Gleichnisses vom reichen Kornbauer wurde den Zuhörerinnen und Zuhörern vorgetragen, warum Geld allein nicht glücklich macht, und zwar von ökumenischen Gästen.

Pfarrerin Marlies Schulz aus den Niederlanden, Jugendmitarbeiter Jeremiah Thabang Tsautse aus Südafrika und Pfarrer Jonas Lioranas aus Litauen machten deutlich, dass man auch mit Geld unglücklich sein kann und ohne viel Geld glücklich.
Zu einem erfüllten Leben gehören Liebe, Vertrauen und Gott. Und das kann nicht durch Geld ersetzt werden.

Mit ihren 'anderen sichten' gaben sie den Interessierten einen Denkanstoß, den manche nachher in angeregte Gespräche umsetzten.

Superintendentin Ostarek, die die Veranstaltung moderierte, gab anschließend noch der Augustdorfer 'Aktion Henkelmann', die Bedürftige mit Lebensmitteln versorgt, Raum zur Darstellung. Abgerundet wurde der Auftritt im Rewe durch Trommeleinlagen afrikanischen Mitglieder der Partnerschaftsbegegnung und durch ein Lied einer Gruppe aus Nordghana, die sich zeitgleich in Lippe aufhielt.